Alle Menschen sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen.*

International Peace Rally for Peace and Reunification of Korea, 1989

International Peace Rally for Peace and Reunification of Korea, 1989 auf der nordkoreanischen Seite von Panmunjeom aufgenommen.

Ich bin sauer.

Die USA kündigen an, neue, kleinere Atomwaffen entwickeln zu wollen – und die mediale Aufregung hält sich – soweit ich sehen kann – in Grenzen. Keine Kommentare über „mörderische Waffen“, keine Androhung von Wirtschaftssanktionen, keine Einberufung des Weltsicherheitsrates.

Ist die Ankündigung von neuen Atomwaffen, die diesmal so klein sind, dass sie auch endlich mal eingesetzt werden können, etwa keine neue Bedrohung der Welt?

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Klassische Konditionierung

Gerade lese ich einen Artikel in der Zeitschrift Spektrum der Wissenschaft:

«Das Gehirn orientiere sich bei Entscheidungen an vergangenen Erfahrungen, erläutern die Wissenschaftler. FeldmanHall vergleicht die Lernprozesse mit denen des pawlowschen Hundes, der beim Ertönen einer Glocke immer wieder Futter bekommt, bis ihm schließlich schon beim Glockenton allein das Wasser im Mund zusammenläuft. Demnach würden Menschen ihr Vertrauen zu fremden Menschen zumindest teilweise auf das simpelste Lernprinzip gründen: die klassische Konditionierung.»

Quelle: Sozialverhalten: Wann wir Fremden vertrauen, Spektrum der Wissenschaft, 29.01.2018, abgerufen am 30.01.2018

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#representationmatters


Meine Wahlbenachrichtigung ist vor ein paar Tagen gekommen. Ich habe zunächst an eine Briefwahl gedacht. Dann sagte mein Vater, wann immer es möglich sei, er würde zum Wahllokal gehen. Weiße Deutsche sollten sehen, dass es auch andere Deutsche gibt. Deutsche wie uns. Und dass wir uns auch um dieses Land kümmern.
Er hat recht.

Geht ins Wahllokal. 

Geht wählen.

Bleibt nicht zuhause!
#gesichtzeigen

#representationmatters

Assimilation? Da waren wir schon mal, ihr habt es nur nicht bemerkt

Ruud Koopmans ist ein niederländischer Soziologe, dem offenbar erst seit einiger Zeit klar geworden ist, dass Multikulti falsch und stattdessen Assimilation der richtige Weg für die Integration der vielen Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund sei.

Die NZZ schreibt dazu heute in einem Artikel:

«Heute ist für Koopmans klar: Integration funktioniert über Assimilation, nicht über Multikulturalismus. Denn wer die Sprache der Mehrheit spricht, wer die Gepflogenheiten bei der Stellensuche kennt, hat weit bessere Chancen auf eine geregelte Arbeit, und das wiederum öffnet neue Türen in die Mehrheitsgesellschaft. «Assimilation muss und wird auch nie komplett und einseitig sein», so Koopmans, aber ohne Anpassung geht es nicht.»

(Martin Beglinger: Einwanderung: Multikulti führt zu Abkapselung; 27.06.2017, Neue Zürcher Zeitung, abgerufen am 27.06.2017)

Diese Erkenntnis von Koopmans löst bei mir nur Kopfschütteln aus.

Warum?

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